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Landkreis Kartuzy
Der Landkreis Kartuzy bildet das Herz der Kaschubischen Schweiz. Eingebettet in das hügelige Land sind ausgedehnte Seenkomplexe, welche zu jeder Jahreszeit die Urlauber anziehen.
Besonders Naturfreunde sind von der Schönheit der Kaschubischen Schweiz fasziniert. Im Ergebnis der Eiszeit entstanden, schufen die Naturgewalten eine hügelige Landschaft mit riesigen Seen, die oft untereinander durch Flüsse verbunden sind.
Die Kreisstadt Kartuzy (der Name stammt von den Karthäusser-Mönchen ab, die hier ein Kloster betrieben) ist vor allem durch die Kollegiatskirche und das daneben stehende Refektorium bekannt. Beides sind noch Überbleibsel des einstigen Klosters. In Kartuzy zu Gast, sollte man auch den Marktplatz gesehen haben. Dort befindet sich übrigens in einer Buchhandlung eine kompetente Tourismus-Information. Dort erfährt man was sehenswert ist und die Urlauber bekommen kostenloses Informationsmaterial und können auch Karten, Autoatlanten oder Bildbände kaufen.
Entlang der Route Droga Kaszubska gibt es zahlreiche sehenswerte Objekte. Die Trasse beginnt in Garcz an der Kreuzung der Wojewodschaftsstraße 211 und führt über Chmielno, zawory, Reboszewo, Brodnica Dolna und Brodnica Górna, Ostrzyce nach Wiezyce. An der Landesstraße 20 endet diese Route durch die Kaschubische Schweiz.
Vom Aussichtsturm Wiezyca aus hat man einen phantastischen Überblick auf das Landschaftsschutzgebiet Kaszubski Park Krajowbrazowy.
In unmittelbarer Nähe dieses Turmes befindet sich das touristische Zentrum Szymbark (Centrum Edukacji i Promocji Regionu). Dieses sollte man unbedingt besucht haben. Nicht nur wegen des des längsten Brettes der Welt (Eintrag im Guinessbuch). Hier findet man auch eine absolute Rarität: ein auf dem Dach stehendes Haus. Darüber hinaus gibt es hier Ausstellungen über die nach Sibirien verschleppten Polen mit einem originalen Blockbohlenhaus aus der Tiefe Russland. Eine begehbare Bunkeranlage erzählt die Geschichte der Widerstandsbewegung Gryf aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges.
In Chmielno stellt die Töpferfamilie Necel typische kaschubische Keramik her. Die Werkstatt ist einerseits ein lebendiges Museum, aber man kann hier auch die bemalten und verzierten Gefäße kaufen.
Die Kaschubische Schweiz ist auch für ein spezielles Naturprodukt bekannt. Die Kaschubische Erdbeere, groß, rot und besonders schmackhaft, ist in aller Munde. Leider, so bedauern die Plantagenbesitzer, hat es die Erdbeere nicht geschaft, in die europäische Liste der Produkte mit geografischer Herkunft eingetragen zu werden.
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