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Sächsische Klöße auf polnische Art
Kurzbeschreibung: An kalten Wintertagen sollte man etwas Deftiges zu sich nehmen. Am besten greift man auf die traditionellen polnischen Klöße zurück. Heute stellten wir eines der wenig bekannten Rezepte aus der Zeit vor, als Sachsen und Polen noch von den selben Herrschern regiert wurden. Das angeführte Kochrezept wurde zur Regierungszeit August III. (geb. 1696, gest. 1763) aufgeschrieben. Geschichtlich gesehen ging es dem mittleren Adel zu dieser Zeit recht gut. Dementsprechend wurde deftig und fett gespeist.
Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten
Zutaten: 1 kg Semmelmehl
1 Glas Milch
1 Glas Sahne
250 g Mehl
3 Eier
1/2 Esslöffel Butter
1 Esslöffel in Würfel geschnittener Schinken
1 Kaisersemmel
8 Birnen (Konserven)
300 g geräucherten Bauchspeck
Salz
Zubereitung: In einem großen Topf übergießt man das Semmelmehl mit heißer Milch. Dann stellt man es zur Seite, bis das es die Flüssigkeit aufgenommen hat. Anschließend vermengt man die Masse mit drei Eigelb, Butter, Schinken und Salz.
Die Kaisersemmel schneidet man in Würfel und röstet diese in Butter zu Croûtons. Nachdem die Kloßmasse etwas abkühlt ist, gibt man die Croûtons in die hinein.
Die drei Eiweiß sollen zu Ei-Schnee geschlagen werden und in dieser Form mit der Masse verbunden werden. Jetzt muss man zügig etwa walnussgroße Kloß-Portionen formen. Dazu am Besten zuvor die Hände mit Mehl bestäuben. Die geformten Klöße mit einem Löffel ins siedende Wasser legen.
In der Zwischenzeit kocht man den geräucherten Bauchspeck und bereitet die Soße vor. Dazu mischt man zuerst der Sahne einen Esslöffel Mehl unter und lässt das Gemisch leicht aufkochen.
Nun legt man auf die abgeschöpften „Kluski“ die Birnenstücke und übergießt das Ganze mit der Soße. Rundum legt man Stücke des heißen gekochten geräucherten Bauchspecks.
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