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Bieszczady
Mit Bieszczady wird eine Landschaft in im südöstlichsten Zipfel von Polen bezeichnet. Dort grenzt Polen sowohl an die Slowakei, aber auch an die Ukraine. Genau betrachtet stellen die Bieszczady einen Teil der Ostbeskiden dar. Daher bezeichnet man diese Region oft auch als Waldkarpaten.
Mit Bieszczady wird eine Landschaft in im südöstlichsten Zipfel von Polen bezeichnet. Dort grenzt Polen sowohl an die Slowakei, aber auch an die Ukraine. Bezeichnend für diesen Gebirgszug sind die Kammlagen, welche unbewaldet sind. Sie wurden damals als Hochweiden genutzt. Mit der Zeit setzte sich der Begriff Polonina durch. In den Bieszczady sind folgende Berge am bekanntesten: Polonina Carynska (1297 m), Polonina Wetlinska (1255 m), Polonina Bukowska (1333 m) und Polonina Dzwiniacz (1312 m).
Touristisch sind die Bieszczady noch nicht so überlaufen, wie die westlich davon gelegene Tatra. Es gibt zwar einige Hotels, aber der überwiegende Teil der Übernachtungsplätze ist in agrotouristischen Bauernhöfen gelegen.
Die früher hier ansässigen Volksgruppen Lemko und Boyko wurden im Jahre 1947 in der berüchtigten Aktion "Wisla" in Richtung Westen und Norden zwangsumgesiedelt. Uber viele Jahre vernachlässigt, kehren langsam die alten Traditionen zurück. Nach 1970 wurden z.B. die drei Lemki-Dörfer Pulawy, Wola Piotrowa und Wisloczek durch Polen aus Zaolozie (dem Teschener Schlesien) wiederbesiedelt. Diese Gruppe flüchtete der damaligen Tschecholslowakei vor der Verfolgung. Sie waren Anhänger der Pfingstbewegung. In gemeinsamer Arbeit bauten sie die Dörfer wieder auf, lernten die Äcker zu bewirtschaften.
In den Bieszczady kann man auch auf den Flüssen unvergleichliche Erlebnisse haben. Beispielsweise auf dem Fluss San, wo für Touristen Floßfahrten veranstaltet werden. Damals wurden Flöße für den Transport des Holzes genutzt.
Sehenswert sind die nach erhaltenen Holzkirchen. In Besko findet man eine solche Kirche aus dem Jahre 1755. Aber auch in anderen Orten (Czertez, Komancza, Krolik Polski, Rzepedz, Kroscienko, Liskowate, Monasterzec, Orelec, Smolnik und Ustianowa Górna) sind alte Holzkirchen zu finden, die damals als russisch-orthodoxe oder griechisch-orthodoxe Kirchen genutzt wurden. Im Tal des Flusses San verläuft die so genannte Ikonenroute.
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