|
Masowien
Masowien, das Zentrum Polens, ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt. Die meisten Urlauber kennen die Region nur von der Durchreise. Doch hier und da liegen sehenswerte Orte, vor allem dort, wo man sie einfach nicht vermutet. Es reicht ein kurzer Abstecher von der Fernverkehrsstraße Nr. 2 bzw. der neugebauten Autobahn A2 oder eine kurze Reise mit der Schmalspur-Bahn, um sich in eine verzauberte Welt der Felder, Obstplantagen, ruhigen Flüsse, kleiner Dörfer und opulenter Paläste zu versetzen.
Nutzen Sie einfach Tag Pause dazu, um die Umgebung von Sochaczew oder den Ort Czerwinsk an der Wisla zu besuchen, wo sich über der Weichsel eine anmutige romanische Basilika erhebt. Lauschen sie in Zelazowa Wola am Utrata-Bach einem Freiluftkonzert mit Musik des bekanntesten polnischen Komponisten Fryderyk Chopin. Oder wandeln Sie auf seinen Pfaden die schmalen Feldwege zwischen den Obstgärten entlang.
Machen Sie Pause von den Großstädten und gehen auf eine ländliche Entdeckungsreise. Die Landschaft Masowiens wird durch große Obstplantagen geprägt. Vielleicht erkunden Sie den reizvollen Fluß Rawka oder per Fahrrad den Bolimow-Urwald und dann das opulente Schloss Nieborow sowie den Landschaftspark Arkadia.
Ein wahres Schmuckstück der Region ist die von Baudenkmälern und einladenden weiten Plätzen gesäumte Stadt Lowicz.
Wir laden sie auch zu einer Exkursion in Richtung Westen der Region ein. Es geht zu den ältesten Orten Polens, der Wiege des polnischen Staates. Bekannt ist eine uralte Burg in Leczyca, eine romanische Domkirche in Tum (dort verläuft auch der romanische Pfad), die heutzutage buchstäblich „mitten im Felde“ steht.
In Piątek (dt. Freitag) steuern Sie den geometrischen Mittelpunkt Polens an, unweit von Sobota (dt. Samstag) kommen sie am famosen Gestüt Walewice vorbei. Ein Geheimtipp der Region sind einige Schlosshotels.
Im Nordosten von Masowien finden Sie die Subregion Kurpien, wo besondere Traditionen gepflegt werden und die Einwohner zu Festtagen ihre historischen Trachten hervorholen.
|