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Bialowieża und Podlaskie
Der Białowieża-Nationalpark, (polnisch Puszcza Białowieska, weißrussisch Белавеская Пушча, russisch Беловежская Пуща), wörtlich "Weißer Turm", ist ein europäischer Nationalpark, der noch am ehesten einem Urwald gleichkommt. Er befindet sich im Grenzgebiet zwischen Polen und Weißrussland nördlich von Brest. Der Nationalpark wurde 1947 eröffnet.
Das UNESCO Weltnaturerbe und Biosphären-Reservat ist auf polnischer Seite 10.000 ha groß. Auf weißrussischer Seite ist das Biosphären-Reservat 177.100 ha groß. Das Kerngebiet ist 15.700 ha groß mit einer Pufferzone von 71.400 ha darum herum und einer Übergangszone von 90.000 ha. Der Nationalpark und das "Weltnaturerbe" sind zusammen 87.607 ha groß. Trotz politischer Spannungen wird den Touristen das Reisen in dieser Region immer vereinfacht. Wir werden auf unseren Seiten über die neuen Möglichkeiten in dieser Region berichten.
In diesem Wald- und Heidegebiet kommen bis heute die (zwischenzeitlich auch hier fast ausgestorbenen) Wisente vor - heute eine Art Maskottchen der Gegend. Aber auch vielen anderen - oft bedrohten - Tierarten bietet sich in Białowieża ein Rückzugsgebiet, beispielsweise dem Schwarzstorch oder der Blauracke.
Und... glauben Sie nur nicht, dass das bekannte Wiesentgrass zum versetzen des Vodkas nur in den dortigen Sümpfen auftritt... dieses Kraut gibt es auch bei mir im Warschauer Garten.
Nochmals in die Geschichte ging die Beloweschskaja Puschtscha ein, als bei Brest die Auflösung der Sowjetunion beschlossen wurde.
Das Wiesentgehege ist zwar ein "Muss", aber nicht die einzige Sehenswürdigkeit in der Region. Nördlich des Gebietes erstrecken sich Ländereien, die von unserem König Jan dem III Sobieski im 17. Jahrhundert an die treuen Tataren geschenkt wurden. In Polen und Litauen sind die Tataren seit dem 14. jahrhundert präsent und konnten ihre muslemische Identität bis Heute bewahren. Sie unterhalten ihre Moscheen in den Dörfern Kruszyniany und Bohoniki.
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