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Woiwodschaft Pomorskie (Pommern)
In Pommern trifft man auf unterschiedliche Subregionen, die sich durch sich durch ihre ethnografische Geschichte unterscheiden. Dadurch können Urlauber hier unterschiedliche Traditionen und Folkore kennenlernen.
Prägend für den Norden der Woiwodschaft ist die Volksgruppe der Kaschuben. Obwohl man allgemein Polnisch spricht, gewinnt die eigenständige kaschubische Sprache immer mehr an Bedeutung. Vorallem deshalb, weil die Kaschuben ihre alten Sitten und Gebräuche wieder aufleben lassen.
Neben den Ostseekaschuben, deren Tradition stark von der Fischerei geprägt ist, gibt es die Menschen, welche zwischen Kartuzy und Kościerzyna leben. Dieses hügelige Land mit den zahlreichen sauberen Seen ist als Kaschubische Schweiz bekannt.
Im Osten der Woiwodschaft Pomorskie finden wir das Gebiet des Weichselwerders, welches hier Żuławy Wiślane genannt wird. Dort erinnert noch viel an die früheren Siedler, welche überwiegend aus Holland kamen und das feuchte Land landwirtschaftlich nutzbar machten. Sie gehörten der protestantischen Glaubensgemeinschaft der Mennoniten an. An sie erinnern heute noch die zahlreich vorhandenen Vorlaubenhäuser aus Holz.
Den Südosten von Pommern, aber westlich der Wisła (Weichsel), prägt der Landstrich Kociewie.
Im Südwesten der Woiwodschaft Pomorskie findet man das größte zusammenhängende Waldgebiet von Polen. Diese Gegend, welche Bory Tucholskie genannt wird, dehnt sich auf einem Gebiet von etwa 1170 Quadratkilometern aus, wobei es den nördlichen Teil der Woiwodschaft Westpommern sowie den südlichen sowie den südöstlichen der Woiwodschaft Pommern umfaßt. Die Wälder wachsen auf Sandersandflächen der Tucheler Ebene (Równina Tucholska), die bis in das südliche Gebiet der Kaschubischen Seenplatte (Pojezierze Kaszubskie) vordringt.
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