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Westpommern
Die wenig bevölkerte Region im Nordwesten der Republik Polen besteht aus drei Landschaftszonen: Im Norden ist es die Ostseeküste mit den Inseln Usedom und Wolin, im zentralen Teil sind es Seengebiete und in Deutschland das weite Tal der Oder. Der Landstrich ist ein Teil des Baltischen Landrückens, einer idyllischen Moränenlandschaft, welche sich von Jütland bis Estland erstreckt.
Die Hügel Pommerns sind bis zu 256 Meter hoch und ein Quellgebiet sauberster Paddelflüsse. Diese führen das Wasser entweder Richtung Norden (Rega, Parsęta) und dann direkt zur Ostsee oder auch gegen Süden in das Urstromtal der Noteć wobei die Namen Drawa und Gwda zu nennen sind. Die Landschaft des Landesinneren ist besitzt über 250 schiffbaren Seen, welche durch Flüsse miteinander verbunden sind.
Die westpommersche Seenplatte ist ein zu Deutschland nahe gelegenes Paradies für Segler, Angler, Reiter, Radfahrer, Kanuten und Naturbeobachter, welches auch von Österreich über deutsche Autobahnen leicht erreichbar ist. Im Winter kommen Skilangläufer, Wanderer, Eisangler und -segler voll auf ihre Kosten. Im Küstenteil verfügt die Region über ein gut entwickeltes Netzwerk von Ostsee-Bootsanlegestellen in Swinoujscie, Wolin und an den Ufern des Stettiner Haffs.
Doch die Region bietet mehr. Unter den vielen kulturellen Angeboten sind die internationalen Orgelkonzerte in der Domstadt Kamien Pomorski am Kamminer Bodden, das Grützefest in Trzebiatow, die jährlichen Pferdeauktionen in Lobez, Festivals und Theateraufführungen in Szczecin. Weltweit bekannt sind auch die gotischen Baudenkmäler der Ritterorden der Templer und Johanniter in Rurka, Choszczno, Pyrzyce und Stargard.
Eine besondere Herausforderung für Angler sind die Fische des teilweise salzigen Oderdeltas.
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